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Auch dank dem Beschwerderecht wurde das Aletschgebiet im Jahr 2001 als UNESCO-Weltnaturerbe aufgenommen. (Foto Ralph Manz)
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Insgesamt 14 Moorbiotope und zwei Auenwälder bilden die grösste Feuchtwasserzone der Schweiz. Dank Beschwerderecht wurde dieser Lebensraum für bis zu 250 verschiedene Vogelarten gerettet. (Foto: Fondazione Bolle di Magadino)
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2007 wurde die Region Lavaux ins Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen. Dank dem Beschwerderecht wurden beim Bau von Erschliessungsstrassen bzw. bei Bauten zur Sicherung des Geländes naturverträgliche Lösungen gefunden.
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Recht und Politik

Verbandsbeschwerderecht

Das Verbandsbeschwerderecht (VBR) besteht seit 1966, wurde 2007 umfassend revidiert und eingeschränkt. Mit dem VBR können Behördenentscheide auf die Vereinbarkeit mit der Natur- und Umweltschutzgesetzgebung überprüft werden.

Das VBR kann in folgenden Fällen geltend gemacht werden:

  • Bei Verfügungen, die im Zusammenhang mit einer Bundesaufgabe erlassen werden: Biotopschutz (z.B. Moorschutz), Walderhaltung, Gewässerschutz, Konzessionen, Erteilung von Ausnahmebewilligungen für Bauten ausserhalb der Bauzone, sowie wenn der Bund selbst als Bauherr auftritt.
  • Wenn ein Projekt die Umwelt besonders stark beeinträchtigen
    könnte und daher eine Umweltverträglichkeitsprüfung
    durchgeführt werden muss.